Walter aus Innsbruck (A)

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Rechtssoziologe

Wenn ich gewinne, freue ich mich sehr, wenn ich verliere, denke ich: „Was soll’s?“

Die Ausstellung „Spiele der Stadt“ 2013 im Wien Museum gab mir den Anstoß, mich wieder mit Schach zu beschäftigen. Vorallem der Beitrag von Schachhistoriker Michael Ehn im Buch zur Ausstellung, in dem er über die Geschichte des Wiener Kaffeehausschachs und über Alt-Wiener Schachfiguren schreibt, hat mich enorm fasziniert!

Meine Begeisterung für das Spiel, dessen Ästhetik, Erzählungen und Gesellschaftsgeschichte wurde sofort wieder geweckt.

Auf dem Naschmarkt-Flohmarkt kaufte ich bald mein erstes Alt-Wiener Schachset. Ich kontaktierte Klaus Doblhammer, der eine Website betreibt, auf der er das Restaurieren von Schachfiguren erwähnt, um Tipps einzuholen. Er schrieb sofort zurück, freute sich über mein Interesse und lud mich auch gleich zu seiner Schachrunde „SC Hörndlwald“ ein, die praktischerweise in meinem Stammcafé Rüdigerhof angesiedelt ist.

Ich freue mich, dass ich seitdem regelmäßig Schach spiele oder auf Wiener Flohmärkten Alt-Wiener Schachsets erstehe und diese restauriere. Es wäre echt schön, mehr Zeit für Schach zu haben.