Thomas aus Leoben (A)

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Schachtrainer, Mediator, Supervisor

Als Kind war ich überrascht, dass Vereinsschachspieler Meisterschaften und Turniere bestreiten.

Thomas aus Leoben (A)

Ich trat einem Verein bei, weil ich immer Schach spielen wollte, im Schachklub viele Gleichgesinnte erwartete und daher niemanden um eine Partie anbetteln musste.

Ab sieben spielte ich mit meinem Bruder, von 10 an beim Schulschach und ab 12 im Verein.

Mit 18 kam mir das aktive Schachspiel abhanden. Ich arbeitete viele Stunden, zB. dreizehn Jahre Vollzeit mit beeinträchtigten Menschen und gleichzeitig selbstständig als Mediator. Während dieser Zeit sind meine beiden Kinder geboren und erwachsen geworden. Die jüngste ist jetzt 19.

Nach 30 Jahren ist es passiert – der Funke ist wieder entfacht.

Ein Freund nahm mich zum internationalen Jugendschachturnier in Mureck mit. Wir halfen ehrenamtlich mit. Als ich das erste Mal in den Spielsaal kam, ergriff mich gleich wieder dieses Gefühl … mit welcher Spannung, Freude & Begeisterung die Kinder aus verschiedensten Ländern spielten … so wie ich es selbst früher getan habe.

Seitdem gehts flott dahin. Schachtrainerkurs absolviert, Curriculum Schulschachmethodik geschrieben und sogar in meine Mediation hat das Spiel Einzug genommen. Schachfiguren und -bretter eignen sich wunderbar für systemische Aufstellungen.

Schach dient oft als Sprache, auch in der Mediation. Schach wirkt Völker-, Generationen-, Menschen- und Streitpartnerverbindend.